SV EINTRACHT SALZWEDEL 1909 e.V. | KONTAKT | IMPRESSUM
1. Männer | 06.03.2016

17. Spieltag: Salzwedel mit dem längeren Atem

Am vergangenen Wochenende konnten die Männer vom SVT Uelzen/Salzwedel ihre erfolgreiches Jahr 2016 weiter fortsetzen. Bis auf die Niederlage in Eyendorf konnte seit dem Jahreswechsel jedes Spiel gewonnen werden. Dabei gewannen die Jungs von Nico Truthe, der aus gesundheitlichen Gründen nicht mitgereist war, beim HV Lüneburg mit 30:27 (17:13).

Es begann, wie es sich der Trainer im Vorfeld vorgestellt hat. Der Kontakt zur defensiven Deckung der Gastgeber sollte mit Abschlüssen aus dem Rückraum umgangen werden. Da dieser mit Sebastian Schönfelder auf der Mitte, Tim Schroeter auf halb links und Mathias Delius auf halb rechts mit den großen Jungs besetzt war, ging dieser Plan auf und man konnte sich schnell einen kleinen Vorsprung herauswerfen.

Auch die Abwehr stand wieder sattelfest, sodass Lüneburg von Anfang an nur über Einzelaktionen und Glück durch Abpraller zum Torerfolg kommen konnte. Das Spiel war trotzdem auf beiden Seiten von hohem Tempo geprägt. In der Phase zwischen der 10. und 20. Minute wurde im Angriff weiter der schnelle und einfache Torabschluss gesucht, jedoch war die Präzision in den Würfen nicht mehr so vorhanden, was einen höheren Vorsprung in dieser Phase verhinderte. Dennoch war dieser in diesem Moment mit 5 bis 6 Toren so hoch wie im ganzen Spiel nicht mehr.

Da das Spiel der Lüneburger in dieser Phase auf Verschleppen des Tempos ausgelegt und von langem Ballbesitz geprägt war, ließ auch das Salzwedeler Abwehrverhalten wieder etwas nach, was eine Aufholjagd der Lüneburger begünstigte. Mit dem Pausenpfiff erzielten die Gastgeber in dieser Situation durch einen direkten Freiwurf einen ärgerlichen und unnötigen Treffer zum 17:13 aus Salzwedeler Sicht.

Nach Wiederanpfiff geriet schnell unnötige Hektik ins Salzwedeler Spiel. Technische Fehler im Angriff und halbherzige Abwehraktionen summierten sich zu einem Sturmlauf der Lüneburger Spieler und drückten sich in einem Zusammenschmelzen des herausgeworfenen Vorsprungs aus. In dieser Phase kamen die Lüneburger bis auf einen Treffer heran, was die Salzwedeler Verantwortlichen Frank Beckmann und Björn Drangmeister zu einer frühen Auszeit im zweiten Abschnitt zwang.

Mit der Aufforderung, geduldiger im Aufbauspiel und gelassener im eigenen Angriff zu agieren und im Gegenzug in der Abwehr wieder eine Schippe draufzulegen, entließen die beiden Vertreter von Nico Truthe die Mannschaft wieder in Spiel. Die kurze Atempause zeigte Wirkung und die Spieler fingen sich wieder. Mit einem starken Philip Duda im Rücken stabilisierte sich auch der Angriff und kam nun wieder zu einfach herausgespielten Torerfolgen.

Das Spiel entwickelte sich nun zu einem Kampf auf Augenhöhe. Während die Salzwedeler die erste Halbzeit fast nach Belieben dominierten, so gelang es im zweiten Abschnitt - bis auf dem Sturmlauf der Lüneburger zu Beginn der Halbzeit – keiner Mannschaft, das Spiel endgültig an sich zu reißen. So ebbte das Spiel auf und ab wobei die Männer vom SVT aber ständig in Führung lagen.

Mit einem beherzten Endspurt gegen eine offene Manndeckung gelang es Ronny Schlawin Sekunden vor Schluss einen Strafwurf für Salzwedel zu erkämpfen, welchen Johannes Frenkel sicher zum 30:27 in den Maschen versenkte. Wenn man beide Halbzeiten gemeinsam betrachtet, so war dieser Auswärtssieg wirklich verdient und versüßte allen mitgereisten Fans und der Mannschaft den Ausflug am späten Sonntag Nachmittag.

SVT Uelzen/Salzwedel: Duda - Schulze (1 Tor), Reichardt (1), Eirich, Delius (4), Frenkel (7), Schlawin (1), Schönfelder (3), Kersten (1), Warneke (1), Zunder (1), Jana (1), Schroeter (9)



Spielbericht Volksstimme: „Mannschaftliche Topleistung“

Dank einer „mannschaftlichen Topleistung“, wie es Co-Trainer Frank Beckmann wohl treffend zusammenfasste, gewann der SVT Uelzen/ Salzwedel am gestrigen Sonntagabend sein Auswärtsspiel in der Handball-Landesliga Lüneburg beim HV Lüneburg mit 30:27 (17:13).

Schon in der Anfangsphase deutete vieles auf einen guten Tag der Hansestädter hin. Gegen die defensive 6:0-Abwehr der Hallenherren trafen die SVT-Mannen, die mit Sebastian Schönfelder auf der Mitte sowie Tim Schroeter und Mathias Delius auf den Halbpositionen begannen, fast nach Belieben aus dem Rückraum. So konnte man sich schnell ein sicheres Polster verschaffen. Das lag aber auch an der guten Leistung der Abwehr und von Torhüter Philip Duda. Auch zur Pause lagen die Salzwedeler sicher mit 17:13 vorn.

Gegen Mitte der zweiten Hälfte schlich sich bei den Gästen eine kurze Schwächephase im Angriff ein. „Wir haben zu viele Chancen vergeben“, erklärte Beckmann. Lüneburg nutzte dies und kam bis auf einen Treffer heran. Nervös machen ließ sich der SVT dadurch allerdings nicht. Die Westaltmärker fanden zu alter Stärke zurück und konnten sich wieder absetzen. Am Ende stand ein völlig verdienter 30:27-Erfolg für Uelzen/Salzwedel auf der Anzeigetafel.


Spielbericht Altmarkzeitung: SVT geschlossen zum Sieg

Die Handballer des SVT Uelzen/Salzwedel setzten ihren Aufwärtstrend in der Landesliga-Lüneburg weiter fort. Am späten Sonntagnachmittag siegten die Jeetzestädter beim HV Lüneburg mit 30:27 (17:13).

Den Grundstein für ihren Erfolg legten die Schützlinge von Trainer Nico Truthe in der ersten Halbzeit. Der Rückraum mit Sebastian Schönfelder, Tim Schroeter und Mathias Delius traf ordentlich, auch die Deckung und Torhüter Philip Duda präsentierten sich hellwach. Die Folge war eine schnelle Führung, zur Pause lag der SVT dann mit 17:13 vorn.

Nach dem Wiederanpfiff ließen die Salzwedeler dann einige gute Einwurfchancen ungenutzt. Und so witterten die Hallenherren sofort Morgenluft und kamen bis auf ein Tor heran. In dieser kritischen Phase behielten die Altmärker aber kühlen Kopf. Insbesondere die beiden Youngster Johannes Frenkel und Tim Schroeter übernahmen immer wieder Verantwortung und sorgten mit ihren Toren dafür, dass der SVT weitere zwei Punkte einsacken konnte und mit 20:14-Zählern Platz fünf festigte.

Auch der derzeit an Grippe erkrankte Trainer Nico Truthe freute sich über die Kunde vom Sieg: „Das war eine gute Nachricht. Der Erfolg in Lüneburg zeigt einmal mehr, dass sich die Jungs auf einen guten Weg befinden. Alle ziehen an einem Strang, die Stimmung im Team ist super.“


Vorbericht: SVT Uelzen/Salzwedel beim HVL

Zu einer eher ungewöhnlichen Anwurfzeit müssen die Männer an diesem Wochenende in Lüneburg antreten. Ist man doch sonst die Samstagabend-Spiele gewöhnt, so geht es dieses Mal erst am Sonntag um 17 Uhr nach Lüneburg. Wenn für die meisten das Wochende bereits gelaufen ist, müssen die Jungs von Nico Truthe nochmal in die Trikots schlüpfen und ein unbequemes Auswärtsspiel bestreiten.

Zu Gast ist die Vertretung bei einem langjährigen Kontrahenten. Schon seit Heideliga-Zeiten gab es stets spannende Duelle gegen die Lüneburger Auswahlteams. So ziemlich immer waren dabei jedoch die Gastgeber vom Wochenende der Favorit. Vor dem Hintergrund eine Studentenstadt zu sein, konnte man oft auf starke Spieler zurückgreifen und so auch schon auf Spielzeiten in Verbands- und Oberliga zurückblicken.

Auch wenn die Lüneburger aus unterschiedlichen Gründen einige Abgänge zu verzeichnen hatten, so sind sie doch in der Breite recht gut aufgestellt und dürfen zu keinem Zeitpunkt unterschätzt werden. Warnung genug sollte dabei das Hinspiel sein. In der ersten Halbzeit führte der HVL in Salzwedel bereits mit 5 Toren. Nur durch geduldiges und konsequentes Spiel der Salzwedeler und einige Fehler der Lüneburger konnte damals noch ein Punkt erkämpft werden (24:24).

Auch sonst blicken die Gastgeber auf eine durchwachsene Saison zurück. Während man gegen Eyendorf einen Punkt erkämpfen und gegen Bergen und Munster sogar doppelt Punkten konnte, so gab es gegen Uelzen und Heidmark doch unerwartete Punktverluste. Dennoch ist Lüneburg auch Sonntag wieder ein ernstzunehmender Gegner mit einer guten Abwehr.

Überhaupt muss morgen wieder ein Hauptaugenmerk auf den eigenen Angriff gelegt werden. Die Abwehr steht meist recht sicher, aber auf dem Weg nach vorne werden noch zu viele Bälle hergeschenkt. Darüber täuschen die vielen Tore der Rückrunde etwas hinweg. Sobald ein Gegner kommt (siehe Eyendorf), der Nachlässigkeiten bestraft, kann ein Spiel auch schnell mal anders ausgehen als die deutlichen Siege gegen Clenze, Embsen und Heidmark.

Verzichten müssen die Salzwedelr morgen auf Ihre Langzeitausfälle Daniel Kolley, Claudius Düster und Gordon Sobolowski. Ansonsten werden wahrscheinlich alle Spieler die Reise antreten.

Quelle: Erste Männermannschaft / Volksstimme / Altmarkzeitung